Quito 2005

Wir haben unseren Fotoreporter Andreas Cramer im Juni 2005 auf Spurensuche gesetzt: Wie sieht es aus am Äquator, nach 30 Jahren? Hier sein durchaus erbaulicher Bericht, dankenswerterweise und natürlich exclusiv für www.quitotreffen.de zur Verfügung gestellt und vom Webmaster persönlich textlich geschmückt:


Die Stadt liegt immer noch am Pichincha!
(Pichincha, 4810 m ü. NN, u.a. bereits 1975 bestiegen von A. Lamm und H. Sulzer)


Richtung Süden sieht man den Panecillo


Kleine Wiederholung des Panecillo, etwas herangezoomt ...


Nach Norden spiegeln sich Palmen im Fenster


Am Estadio Atahualpa unterm Osthang


Kleine Wiederholung des Stadions, etwas herausgezoomt ...


Hier in der Mitte etwa lag das Colegio Cotopaxi, heute Ort eines Konsumtempels mit Parkplatz, oben rechts das Stadion. Blick aus unserem Bildreporter-Hubschrauber?


Nochmal aus dem Hubschrauber oder so (?) das Estadio Atahualpa an der 6 de Diciembre.


Offiziös auf- und abgenommenes und autorisiertes Luftbild vom Barrio El Batan 2005.


Überraschung! Dies ist die südwestliche Ecke des Geländes des ehemaligen Colegio Aleman. Der Bus 'Colmena-Batan' fuhr hier rechts rauf, der Tarif lautete auf einen Sucre. Den gibt's auch nur noch im Münzalbum ...


Die Front des ehemaligen Schulgeländes an der 6 de Diciembre. Wir mussten bei der 'Minga' dort den Zaun streichen. Heute kaufen die Leute an diesem historischen Ort bedenkenlos ein, tss, tss ...


Calle Carlos Arroyo del Rio (was auch mal ein Präsident war). Das Haus der Familie Sulzer, so zu sagen.


Kleine Wiederholung des Sulzer-Hauses aus künstlerisch wertvollerer Perspektive..


Gegenüber wohnte John, Sohn des Erdölingenieurs Bronte aus Lousiana. John Bronte war 17, als er auf diesem Balkon die gesalzenen Felle der Ratten aufspannte, die er auf dem damaligen Freigelände links vom Haus mit dem Luftgewehr geschossen hatte.


Und noch einmal oben im Barrio. Rechts war, glaube ich, der Zigarettenladen? Una cajetilla de Baronet, por favor. Zu damaliger Zeit 4 Sucres.


Etwas weiter oben das ehemalige Haus der Familie Ostermann.


Kleine Wiederholung des Hauses der Familie Ostermann, damit man auch den Tennisplatz, der jetzt davorliegt, richtig sehen kann.


Im Barrio. Hier fuhr mein Bus rauf. Im Strasseneinschnitt genau hinter dem Strommast sollten bei gutem Wetter die Illinizas zu sehen sein ...


Tennisplatz vor Ostermann's Haus.


Im Vorgarten stand früher mal Klaus Ostermann's Zündapp-Chopper, heute ein pervers grosses Reklameschild.


Wiederholung: Tennisplatz vor Ostermann's Haus. Bitte das letztlich doch grandiose Hintergrund-Panorama der Berge zu beachten, das gibt's auch nicht überall!


Wiederholung: Wir sagten es schon: Im Vorgarten stand früher mal Klaus Ostermann's Zündapp-Chopper, heute ein pervers grosses Reklameschild. Schon eher lobenswert dagegen die kleine zusätzliche Lavanderia am Garteneingang!


Das ehemalige Haus der Familie Lamm im Höhenlicht. Schlagschatten am Äquator in drei Kilometer Höhe.


Das ehemalige Haus der Familie Lamm von vorne, eingekeilt zwischen Betonklötzen unter dem Andenhimmel.


Nochmal so in etwa dasselbe: das ehemalige Haus der Familie Lamm von vorne. Aber etwas näher ran, und siehe da, es ist eine Pizzeria!


Aber mit 'servicio a domicilio', nicht zu vergessen! Und 'Almacenes Chimborazo' natürlich (links, im Schatten). Entweder das oder Cotopaxi. Tertium non datur (was drittes gibt es nicht). Diese Weisheit zum Ende.

Fin

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© A.Cramer & H.Sulzer, 2005



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